Apfelbäume    
     
     
  Verkauf von Einzelbäumen nur möglich bei Abholung direkt vom Betrieb Sumfleth (November bis April, keine Container Ware)  
           
  Boskoop Bielaar        
 

Farbmutant der Sorte
Roter Boskoop Schmitz Hübsch.

Herkunft
J. van Laar, Margraten, Niederlande, 1978.

Wuchs
Etwas ruhiger wie die Standard- Boskoop.

Blüte
Früh, triploïd, Befruchtersorten sind Cox, James Grieve, Alkmene und versch. Zieräpfel

Ertrag
Früh und gut, wenig anfällig für Alternanz.

Erntezeit
Ende September bis Mitte Oktober.

 

Aussehen
Egal und intensiv rot, nicht gestreift. Typisches Boskoop Aussehen.
Früchte von dieser Mutante haben mehr Deckfarbe und färben etwas früher wie Rote Boskoop Schmitz Hübsch.

Qualität
Fruchtfleisch fest und sauer, guter Tafelapfel (Essapfel), für Apfelkuchen ist er super. Günstige Sortierung 75/85 mm, in einmal zu ernten.

Lagerung
Sehr geeignet für früheren Absatz, aber auch für lange Lagerung.

Besonderheiten:
Frühester roter Boskoop, nur ein Pflückdurchgang, braucht wenig chemische Ausdünnung.

 
           
           
  Boskoop, rot Typ Quast        
  Herkunft
Ältere Mutante von 'Schöner aus Boskoop' mit hellroter, etwas streifiger Deckfarbe, gilt wegen ihrer allgemeinen Verbreitung als wichtigste unter den rotschaligen Mutanten der Sorte 'Boskoop', sie ist sehr gut als Kuchenapfel geeignet.

Wuchs
mittelstark, breit mit schwacher Mitte, gering bis mitteldicht verzweigt, kurzes Fruchtholz

Blüte
früh bis mittelfrüh, stark frostempfindlich, kurz andauernd, Blütenbesatz etwas unregelmässig

Pflückreife
Anfang bis Mitte Oktober, gut pflückbar, bei Trockenheit Vorerntefruchtfall.

Genussreife
Dezember bis März
  Ertrag
mittel bis hoch, schwankend, mittelfrüh einsetzend.

Frucht

gross, Fruchtform variabel, mittel bis hoch gebaut, mittelbauchig, asymmetrisch, tiefe, mittelbreite Stielgrube mit kurzem Stiel; Fruchtschale gelbgrün mit 60 bis 80 % flächig bis streifig dunkelroter Deckfarbe,  ganzflächig mittel bis stark berostet, relativ kleine, rostartige Lentizellen, dick, etwas störend; Fruchtfleisch fest, cremefarben, grobzellig mit geringem Saftgehalt, kräftig säuerlich und aromatisch.

Lagereignung
gekühlt bis April, welkt, anfällig für Stippe, bei zu tiefen Lagertemperaturen Kernhaus- und Fleischbräune, CA-Lager bei 3°C bis Mai.

Krankheiten und Schädlinge
gering anfällig für Schorf und Mehltau, auf ungünstigen Standorten Rissigkeit.
 
           
           
           
  Braeburn Aporo® Mariri Red        
    nähere Informationen folgen Zeitnah.      
           
           
  Braeburn fenbra (s)        
  ABSTAMMUNG
Fenbra (s) ist eine direkte Mutante von Braeburn Standard.

FRUCHT
Form: konisch etwas abgeflacht; etwas flacher als Braeburn.
Die Frucht ist etwas größer als bei Braeburn. Die Fruchtfarbe ist sehr intensiv und der Anteil an Deckfarbe ist sehr hoch.

MERKMALE
Intensive, leuchtend weinrote Deckfarbe (sehr lebhaftes Rot). Bei Reife bedeckt sie die gesamte Fruchtoberfläche. Die Fruchtfarbe ist verwaschen bis leicht gestreift. Die Färbung der Früchte kommt sehr früh (ca. Mitte September).
     
           
           
           
  Braeburn Royal Braeburn ®        
   

Herkunft
Mutation von Braeburn aus Neuseeland
Lizenz von Valois / MFS

Wachstum
Royal Braeburn ist mittel bis schwach wachsend,
vergleichbar mit Standard Braeburn und ist virusfrei.

Blütezeit und Befruchtung
mittel bis spät, regelmäßiger und sehr dichter
Blütenbesatz. Diploide Befruchtersorten wie Zieräpfel,

Ernte
Späte Sorte, Mitte bis Ende Oktober  

 

Fruchteigenschaften
dunkelrot, leicht gestreift, sehr attraktiver süß- säuerlicher
Apfel, sehr fest, typisch für Braeburn. Sehr gute Ausfärbung,
leuchtend rot und gesteift.

Lagerung
bis Februar im Kühllager, bis Mai im CA-Lager

Konsumwert
wegen ihres attraktiven Aussehens interessante Mutation für Nordeuropa 

 
           
           
           
  Cox la vera        
 

Farbmutante der Sorte
Cox´s Orange Pippin.

Herkunft
Gefunden durch Gebr. P.G. und J.A. Vroemen, Ulestraten, Niederlande, 1986.

Wuchs
Mittelstark bis stark, breit, dicktriebig.

Blüte
Mittelfrüh, Qualität vom  Blütenstaub gut.

Produktivität

Früh, mäßig, kann ziemlich starken Junifall  zeigen. Bei vollen Bäumen ist eine Handausdünnung positiv.

 

Erntezeit
Mitte September bis Anfang Oktober.

Aussehen
Gute Farbe, zwiebelförmige  Früchte, mit hell- bis halbdunkel rote Farbe.

Qualität
Fruchtfleisch ziemlich fest, angenehm sauer und sehr aromatisch, ein herzhafter Tafelapfel.

Lagerung
Unter ULO Bedingungen ist Lagerung bis  Mitte März möglich.

 
           
           
           
  Delbarestival Sissired ®        
  Herkunft
Deutschland. Mutation von Delcorf/Delbardestivale Generalvertreter: Jomobel NV - Belgien

Sissired ® weist eine flächige, intensive und tendenziell dunklere Rotfärbung aus. An den ersten Versuchsbäumen fiel die frühe und kräftige Farbausbildung auf. Bei der ersten Pflücke waren ca. 70 % der Früchte ausgefärbt. Weil nur wenige Pflück-Durchgänge notwendig sind, kann die Ernte von Sissired ® noch vor Beginn der 'Elstar'-Ernte abgeschlossen werden. Frucht-Größe und -form entsprechen dem Original-Delcorf, der diesbezüglich schon immer positiv bewertet wurde.

Fruchtbarkeit
Sehr fruchtbar, Baumwuchs wie Delcorf

Färbung
Die Früchte färben und reifen etwa 2 Tage vor der Muttersorte Pflückreife: 16/8 mit etwa 70 %  Kl.1 bei der ersten Pflücke, zwei Pflückdurchgänge.
  Fruchtgröße
Mittelgroß bis groß

Fruchtfarbe
Rosarote Deckfarbe auf über 80 % der Fruchtoberfläche mit leichter feiner Streifung. Die Streifen ziehen sich in den grüngefärbten Teil hinein

Fruchtfleisch

Weiss-cremig, knackig und sehr saftig, mit angenehm frischem und feinem Geschmack

Lagerung
Kann bis Februar gelagert und verkauft werden

Pluspunkte
Sehr schöne Fruchtausfärbung, frühere Reife als Delcorf, hoher Anteil Früchte in der ersten Pflücke. Bei entsprechender Marktlage kann die Sorte wie eine Herbstsorte gelagert und vermarktet werden
 
           
           
           
  Red Delcorf Diana        
 

Rote Mutante der Sorte
Delcorf.

Herkunft
Tijssen, Niederlande, 1996.

Wuchs
Normal bis stark, ziemlich horizontaler Astansatz mit einem steilem Wachstum.

Blüte
Ziemlich früh, diploid mit gutem Pollen, braucht Bestäubung. Empfindlich für Frühjahrsfrost.

Ertrag
Früh und gut, aber deutlich empfindlich für Alternanz, zeitiges Ausdünnen wird belohnt.

 

Erntezeit
Ab Mitte August bis Anfang September. Weiniger Pflücken sind notwendig im Vergleich zu Delcorf Eversdijk. Mehreres Pflücken ist notwendig für optimale Färbung.

Aussehen
Mittelgroß, etwas hochgebaut; eine rote Backe mit manchmal Streifen (Chimaeren).

Qualität
Ziemlich fest und saftig, sehr guter Geschmack.

Lagerung
Im Kühllager bei 1 grad celcius bis Mitte Oktober. Nach der Lagerung immer noch fest und saftig, mit gutem Shelf life.

Besonderheiten
Baumschule van Diepen ist der Lizenzinhaber der Red Delcorf Eversdijk. Dabei haben wir diese Mutante, die bei einem unserer Kunden gefunden wurde, in den Verkauf gebracht.

 
           
           
  Discovery        
 

Kreuzung von
Unbekannten.

Herkunft
Werde entdeckt durch K. Dummer, England, 1949.

Wuchs
Wuchs schwach, mit steilen Ästen.   Schorfanfälligkeit gering.

Blüte
Frühe Blüte, etwas frostempfindlich. Guter Blütenpollen. Deshalb gute Befruchtereigenschaften für andere Apfelsorten.

Produktivität
Gut

 

Erntezeit
Ernte Anfang bis Mitte August

Aussehen
Grüngelbe Grundfarbe, Deckfarbe schön rot verwaschen und gestreift. Lentizellen zahlreich, hell Mittelgroß, regelmäßige Frucht.

Qualität
Weißlichgelb, fest, feinzellig, saftig und knackiges Fruchtfleisch.

Lagerung
Verzehr bis Anfang September, ein sehr gute Sommer Apfel.

 
           
           
           
  Elshard ®        
 

Farbmutant der Sorte
Elstar

Herkunft
Mts Oostveen, Maurik, Niederlande.

Wuchs
Das Wuchsverhalten vom Elshard ist kräftig und fällt durch einen steileren Astwinkel auf. Auf das kräftige Wuchsverhalten kann durch eine geeignete Unterlagenauswahl, durch richtige Kronenerziehung und guten Bestäubungsmöglichkeiten reagiert werden.

Blüte
Mittelfrüh, Qualität Blütenstaub gut, Fremdbefruchtung ist erwünscht.

Ertrag
Früh und gut. Ausreichend und zeitiges Aus -dünnen ist notwendig. Mässig bis stark empfindlich für Alternanz.

 

Erntezeit
Die elshard ist fünf vor zehn Tage später ernten als die gängigen Elstar-Mutanten.

Aussehen
Die Elshard gibt größere Früchte als die gängigen Elstar-Mutanten.

Qualität
Die Mutante Elshard unterscheidet sich von den
gängigen Elstar Mutanten durch folgende Eigenschaften:
eine höhere Festigkeit, eine intensive hellrote Ausfärbung,
ein besseres Shelf-life und einen höheren Zuckerund
Säuregehalt.

Lagerung
Wir erwarten, daß die Sorte Elshard durch seine viel
bessere Qualität in der 2. Hälfte und am Ende der Vermarktungssaison
ein beliebter Apfel beim Konsumenten
werden soll.

 
           
           
           
  Elstar Elshof        
 

Farbmuante der Sorte
Elstar.

Herkunft
F.J. Elshof, Zeewolde, Niederlande.

Wuchs
Stark, mit starkem Kopfwachstum.

Blüte
Mittelfrüh, Qualität Blütenstaub gut, Fremdbefruchtung ist erwünscht.

Ertrag
Früh und gut. Ausreichende und zeitiges Ausdünnen ist notwendig. Mäßig bis stark empfindlich für Alternanz.

 

Erntezeit
Ab zweite Woche September bis Anfang Oktober

Aussehen
Mittelgross, etwas flachkugelig, schöne dunkelrote Fruchtfarbe, mit deutlichen Streifen.

Qualität
Vorzüglicher Tafelapfel. Kräftig süßlich-feinsäuerlich und aromatisch, ausgezeichnete Qualität, gelblichweisses Fruchtfleisch, saftig, fest, feinzellig.

Lagerung
Unter ULO Bedingungen bis Ende April, mit SmartFresh ist Lagerung bis zum Juli möglich. Shelf-life ziemlich gut.

 
           
           
           
  Elstar Red Elstar        
 

Farbmutant der Sorte
Elstar.

Herkunft
L. Michielsens, Rilland-Bath, Niederlande, 1981.

Wuchs
Stark, mit starkem Kopfwachstum.

Blüte
Mittelfrüh, Qualität Blütenstaub gut, Fremdbefruchtung ist erwünscht.

Ertrag
Früh und gut. Ausreichend und zeitiges Ausdünnen ist notwendig. Mäßig bis stark empfindlich für Alternanz.

 

Erntezeit
Ab zweite Woche September bis Ende September.

Aussehen
mittlere, etwas flachkugelig, schöne dunkelrote Fruchtfarbe mit einer intensiven egalroten  Farbe wie Standard Elstar.

Qualität
Vorzüglicher Tafelapfel. Kräftig süßlich-feinsäuerlich und aromatisch, ausgezeichnete Qualität, gelblichweisses Fruchtfleisch, saftig, fest, feinzellig.

Lagerung
Unter ULO Bedingungen bis Ende April, mit SmartFresh ist Lagerung bis zum Juli möglich.Shelf- life ziemlich gut.

 
           
           
           
  Elstar Red Elswout Bel El        
 

Farbmutante der Sorte
Elstar

Herkunft
K. Wouters, Rummen, Belgien, 1986.

Wuchs
mittel, mit starkem Kopfwachstum.

Blüte
Mittelfrüh, Qualität Blütenstaub gut, Fremdbefruchtung ist erwünscht.

Ertrag
Früh und gut. Ausreichend und zeitiges Ausdünnen ist notwendig. Mässig bis mittlere Empfindlichlichkeit für Alternanz.

 

Erntezeit
Ab zweite Woche September bis Ende September.

Aussehen
Mittelgroß, etwas flachkugelig, schöne dunkelrote Fruchtfarbe, auf schatten Seite grün.

Qualität
Vorzüglicher Tafelapfel. Kräftig süßlich-feinsäuerlich und aromatisch, ausgezeichnete Qualität, gelblichweisses Fruchtfleisch, saftig, fest, feinzellig.

Lagerung
Unter ULO Bedingungen bis Ende April, mit SmartFresh ist Lagerung bis zum Juli möglich. Shelf- life ziemlich gut.

 
           
           
  Fuji Rubinfuji ®        
   

HERKUNFT
Mutante von Fuji.Mutante von Fuji

BLÜTE
diploid, mittelspät, ähnlich wie Golden Delicious

BEFRUCHTER
Red Delicious, Golden, Gala, Granny, Idared

WUCHSSTÄRKE
mittels bis starkwüchsig

  FRUCHT

Farbe rubinrot gestreift auf der gesamten Fruchtoberfläche. Die Streifung ist sehr markant und flächendeckend. Es gibt kaum verwaschene Flächen. Rubinfuji® ROFM811 (s) färbt auch bei diffusem Licht. Man erreicht somit eine optimale Färbung in allen Farblagen.

Geschmack sehr süß, saftig, knackiger als etwa verwaschene Fuji – Klone.

Form/Größe kugelig, mittel bis groß

Schale glatt, sternförmige Lentizellen.

Fruchtfleisch grünlich - weiß, sehr festfleischig.

MERKMALE
Rubinfuji® ROFM811 (s) vereinbart die exzellente innere Qualität von Fuji
mit einem sympathischen Äußeren. Der lebhaft rote Farbton von Rubinfuji® ROFM811 (s) unterscheidet sich deutlich von der ursprünglich fast violetten Farbe der Ausgangssorte. 
 
           
           
  Gala Decarli 'fendeca' (s)        
  Herkunft
INHABER Feno GmbH; ABSTAMMUNG Gala ‚Fendeca' (s) ist eine Mutante von Gala. Sie wurde von Alberto Decarli und Reinhard Kaneppele (Südtirol) entdeckt.

BAUM Wuchs:
schwach bis mittelstark. Blüte: mittelspät. Befruchter: Granny Smith, Red Delicious., Evereste, Prof. Sprenger.

FRUCHT
lebhaftes rot. Geschmack: süß, aromatisch. Form/Größe: kugelig bis länglich. Schale: glatt. Fruchtfleisch: knackig, saftig.
  MERKMALE
sehr intensives, verwaschenes bis leicht gestreiftes rot. Die Fruchtfarbe ist anfangs gestreift und bei Vollreife flächendeckend rot und bedeckt beinahe die gesamte Fruchtoberfläche. Trotz intensiver Färbung bleibt Gala 'Fendeca' (s) ein typischer Gala (ausgeprägte Lentizellen und Silberfilm). Der Anteil an Deckfarbe ist sehr hoch auch in schlechten Farblagen und im inneren des Baumes. Die Färbung kommt sehr früh (Mitte Juli). Gala 'Fendeca' (s) unterscheidet sich vor allem durch seine exzellente Farbstabilität. Es gibt keine Regression wie wir sie ansonsten bei Gala kennen. Die Ausfärbung der Früchte ist gleichmäßig und stabil. 
 
           
           
  Gala Venus Fengal (s)        
    Herkunft
Gala Venus fengal (s) ist eine Mutante von Gala. Sie wurde in Südtirol gefunden


FRUCHT
Deckfarbe: intensives, lebhaftes rot; ausgesprochen gestreift; sehr filigrane Streifung. Die Fruchtfarbe bedeckt einen Grossteil der Fruchtoberfläche.

MERKMALE
Die Früchte am Baum sind einheitlich gefärbt. Venus fengal (s) zeigt eine gute Farbstabilität. Der Anteil an gutgefärbten Früchten am Baum ist sehr hoch.
Venus fengal (s) ist ein sehr sortentypischer Gala.

Die restlichen Eigenschaften wie Baum, Wuchs, Blüte, Produktion, Geschmack usw. entsprechen jenen des Gala.
     
           
           
  Gala Mitchgla ®        
 

Farbmutante der Sorte
Gala

Herkunft
Entdeckt in der Obstanlage von Herr Mitchell in Neuseeland.

Wuchs
Mäßig bis stark, etwa stärker als Golden mit ziemlich offenen Fruchtästen. Baum gut verzweigt und gut garniert.
Einfach zu erziehen. Früchte auf 1-3 jährigem Holz wie bei Golden.

Blüte
Blütezeit später als Golden (2-3 Tage), stark blühend. Diploide Sorte mit guten Pollen.

Ertrag
Früh, regelmäßig und gut.

  Erntezeit
Ernte Mitte-Ende  September, circa 10 Tage vor Golden Delicious.

Aussehen
Mittlere Größe, sehr ähnlich wie Golden Delicious,  verwaschenes und gestreiftes karminrot auf 75 bis 80% der Frucht auf gelb-orangenem Grund.

Qualität
Knackiges, gelb weiß Fruchtfleisch, saftig, süß, wenig Säure und wenig parfümiert

Lagerung

Bis Anfang Mai. Die Geschmacksqualität flacht ab Januar ab.
 
           
           
           
  Gala Must ® Regal Prince        
 

Farbmutante der Sorte
Gala

Herkunft
N. Fulford, Hastings, Neuseeland.

Wuchs
Mäßig, stärkeres Kopfwachstum. Der Baum wächst etwas schwächer wie Standard Gala.

Blüte
Ziemlich spät, Qualität Blütenstaub gut

Ertrag
Früh, regelmäßig und gut, ausdünnen ist zu empfehlen.

 

Erntezeit
Die Sorte reift etwa eine Woche früher wie die Standard Gala. Mitte September bis letzte Woche September.

Aussehen
 Rund bis kegelförmig. 'Regal Prince' unterscheidet sich von anderen 'Gala'-Mutanten durch seine die Frucht fast vollständig bedeckende, dunkelrote, flächig verwaschene Deckfarbe mit auffallend hellen Lentizellen. Die Früchte sind etwas breiter und größer als die von 'Gala'.

Qualität
Der Geschmack ist noch etwas süßer als der von Standard Gala. Fruchtfleisch gelbweiß, fest, saftig, mit einem süßen und etwas schwachen Geschmack.

Lagerung
Bis Anfang März. Shelf life gut ,im Ulo-Lager bis Juni

 
           
           
           
  Galmac ®        
   

Herkunft: Eidg. Forschungsanstalt Changins, Centre des Fougères, Schweiz, 1996 als Sorte herausgegeben.

Eltern: Gala x Jerseymac

Wuchs: stark, mittlere Garnierung Ertragseintritt früh, gute Erträge.

Frucht: mittelgroß, grüngelb mit ¾ dunkelroter Deckfarbe. Fleisch fest

Geschmack: saftig, süß-säuerlich, aromatisch
 

Reifezeit: Pflückreife Ende Juli bis Anfang August. Im Kühllager bis Ende Oktober haltbar.

Anbau- und Marktwert: Geschmacklich harmonische Frühsorte mit für die Reifezeit sehr guter Haltbarkeit.

 
 
           
           
           
  Golden Delicious Reinders        
 

Mutante der Sorte
Golden Delicious

Herkunft
M.H. Reinders, Helden - Panningen, Niederlande, 1962.

Wuchs
Mittelstark, verzweigt gut und überwiegend flach, aber doch ein ziemlich starkes Kopfwachstum.

Blüte
Mittelspät bis spät und langblühend, diploid, Qualität Blütenpollen gut, auch auf einjährigem Holz. Gute Befruchtersorten sind Alkmene, Cox, Elstar und Idared.

Ertrag
Hoch, regelmäßig und früh. Hat ein geringes Risiko für Alternanz, gute Ausdünnung ist notwendig.

 

Erntezeit
Ab Ende September bis Mitte Oktober, in einer Pflücke zu ernten.

Aussehen
Mittelgroß, Kugelige Form. Grüngelbe Früchte, später gelb mit zahlreichen Lentizellen. Früchte sind glatt. Empfohlen für Lagen mit Berostungsgefahr, da weniger berostungsanfällig als Klon B.

Qualität
Fruchtfleisch ist grüngelblich bis cremefarbig. Ist saftig, fest und knackig. Golden Delicious ist süssaromatisch mit feiner Fruchtsäure. Schmeckt super, wenn er gut ausgereift ist.

Lagerung
Bis Ende Juli in ULO Lagerung, wobei er ein gutes Shelflife besitzt.

 
           
           
           
  Jonagold Marnica ®        
 

Herkunft
Vater Martens und Sohn Koen, Entdecker des Marnica ®, eine Mutation des klassischen Jonagold

Frucht
Bringt schöne Äpfel mit einer uniformen Farbe und ausgesprochen schönen Lentizellen hervor.

Baum
Jedes Jahr zeigt der Mutterbaum den Unterschied zwischen dem roten mutierten Zweig und dem klassischen Jonagold, der sich noch auf dem Mutterbaum befindet. Er ist ein lebendiger Beweis des Ursprungs des Marnica. 

 

Ernte
Marnica ® sorgt ein bis zwei Wochen vor der Ernte für eine frühe Gesamtfärbung. Dies garantiert ein Minimum der Pflückgänge, einen harten Apfel und eine perfekte Lagerung

 
           
           
           
  Jonagold Novajo        
 

Farbmutant der Sorte
Jonagold

Herkunft

H. Veulemans, Glabbeek, Belgien, 1985.

Wuchs
Stark, breit bis hängend, mäßig horizontal verzweigt.

Blüte
Mittelfrüh, etwas frostempfindlich, mittel bis lang andauernd, Blütenbesatz variabel, triploid, daher als Befruchtersorte ungeeignet.

Produktivität

Früh, regelmäßig und sehr gut. Wenig anfällig für Alternanz.

 

Erntezeit
Ab ende September bis ende Oktober.

Aussehen
Sehr große Früchte. Dunkelrote Farbe  mit etwas Streifen und Flecken auf der Schale. Grüner Untergrund und relativ breit.

Qualität
Cremefarbiges Fruchtfleisch, sehr saftig, mittelfeinzellig, süß mit feiner Säure, aromatischer Geschmack.

Lagerung
 lange Lagerung bis  ende August möglich

 
           
           
           
  Jonagold Rubinstar        
 

Mutante der Sorte 
Jonagold Herkunft: Z: J. Lichtenauer, Gaiberg S: G. Herr, Meckenheim Sortenschutz seit 1992 

Frucht
Die Früchte von 'Rubinstar' zeichnen sich durch eine dunkelrote, flächige, geflammte Deckfarbe aus, die die Frucht fast vollständig bedeckt. Schattenfrüchte sind streifig und nur selten ohne Deckfarbe. Die Früchte sind etwas höher gebaut und am Kelch etwas stärker gerippt als die der Ursprungssorte.

Wuchs
'Rubinstar' wächst relativ stark.
  Geschmack
süßlich und fein-säuerlich, saftiges, gelbes bis leicht oranges Fruchtfleisch, später vollreif, Lagerung von Oktober bis Juli unter Ulo-Bedingungen
 
 
           
           
  Jonagored Supra        
  Farbmutante der Sorte
Jonagold

Herkunft
J. Morren, Halen, Belgien.

Wuchs
Stark, breit bis hängend, mäßig horizontal verzweigt.

Blüte
Mittelfrüh, etwas frostempfindlich, mittel bis lang andauernd, Blütenbesatz variabel, triploid, daher als Befruchtersorte ungeeignet.

Produktivität
Früh, regelmäßig und sehr gut. Wenig anfällig für Alternanz.

 

Erntezeit
Ab dritte Woche September bis ende Oktober.

Aussehen
90% Dunkelrot mit feinen Streifen und rund eine Woche früherer Reifezeitpunkt und höhere Produktivität wie bei Standard Jonagored. Große Früchte, dunkelrote Mutante, bei schwacher Färbung meistens ziemlich grobe Streifen

Qualität
Fruchtfleisch fest , cremefarben, sehr saftig, mittelfeinzellig, süß mit feiner Säure, aromatisch.

Lagerung
Bei langer Lagerung bis Ende August, kommen die früh geernteten früchte gut aus dem Lager. Shelf life gut.

 
           
           
           
  Junami ® = Diwa        
 

Kreuzung
(Idared x Maigold) x Elstar.

Herkunft

Eidgenössische Forschungsanstalt Wädenswil, Schweiz .

Wuchs
Mässig, verzweigt gut wie Elstar, dabei bildet er schöne flache Triebe. Vergleichbare Empfindlichkeit für Schorf und Mehltau wie beim Elstar. Geringe Anfälligkeit für Krebs und mehlige Apfellaus.

Blüte
Ein bis drei Tage früher wie Elstar und Golden Delicious. Ausdünnungsbedarf ist grösser wie bei Elstar. Reagiert gut auf ATS , Qualität des Blütenpollens ist gut. Befruchtersorten sind Zieräpfel, Golden Delicious,  und Elstar.

Ertrag
(Sehr) gut, wenig anfällig für Alternanz.

 

Erntezeit
Ende September / Anfang Oktober. Langer Erntezeitraum, gleich nach der ersten Pflücke von Jonagold.

Aussehen
 Junami ist glatt, glänzend, frisch und attraktiv. Hat eine hellrote bis dunkelrote und grüngelbe Grundfarbe. Durchschnittlich 75% Farbe, wobei er frisch aussieht!

Qualität
Ein lieblicher, saftiger, feinzelliger und knackiger Apfel.

Lagerung
Acht Monate im ULO. Genussreif nach Lagerung ab Dezember. Fast keine Abnahme der Festigkeit.

Besonderheiten
Junami® ist speziell selektiert für jugendliche Endverbraucher, die einen knackigen und saftigen Apfel bevorzugen mit einem frischem Geschmack.

 
           
           
           
  Mairac ® La Flamboyante        
   

Frucht
Kräftig rot auf grüngelber Grundfarbe, mittelgroße bis große Frucht (70 bis 85 mm), Rotfärbung früh, bereits deutlich vor der Ernte einsetzend. Attraktive, verwaschene, leicht gestreifte, marmorierte, rote Deckfarbe. Der Apfel ist knackig-fest, saftig mit leicht säuerlich-fruchtigem Aroma. Der Zuckergehalt nach Auslagerung liegt regelmäßig bei 13 bis 15° Brix.

Ernte
Weites Erntefenster von rund 2 Wochen, reift kurz nach Jonagold, etwa 7 Tage vor Braeburn. Das Erntefenster ist offen bei einer Festigkeit von 8 bis 10 Kg. Zuckergehalt von 11,5 bis 13° Brix, Apfelsäure 8,2 bis 10,0 g/l, Stärkeabbau 3-6 und einem Streif-Index von 0,22 bis 0,10. Es sollten 2 Erntegänge eingeplant werden.

Lagerung
Gut lagerfähig bis Mai/Juni im CA- und ULO-Lager. Sehr gutes Nachlagerverhalten. Aufgrund seiner ausgeprägten Fruchtsäure ist die Frucht erst nach einer Lagerphase ab Januar optimal genussreif.  

 

Baum und Produktion
Hängender, mittelstarker Wuchs mit schlanken, gut garnierten Fruchtästen. Das Triebwachstum ist mit der Apfelsorte Tenroy/Gala zu vergleichen. Der Apfel ist produktiv, der Ertrag früh einsetzend und regelmäßig. Mittlere Anfälligkeit für Schorf und Mehltau, mittelfrühe Blütezeit. Befruchtersorten sind Gala, Braeburn, Idared und Golden Delicious. Aufgrund seines kompakten Wuchstyps sollte La Flamboyante enger gepflanzt werden, auch um das Produktionsniveau an Golden Delicious heranzuführen.

Degustationen
Bei zahlreichen Verkostungen hat der Apfel bei Experten und Konsumenten stets gut abgeschlossen. Überzeugend waren die hohe Festigkeit, die Knackigkeit und Saftigkeit, welche auch bei Raumtemperatur lange erhalten bleiben. Sowohl in der Fruchtgröße, als auch in der Fruchtform und in der Ausfärbung zeigen sich die Äpfel am Baum sehr einheitlich. Die Ausfärbung der Früchte war vor allem in den Hanglagen, aber auch in den Talsohlen Südtirols mehr als zufriedenstellend. Der hohe Säuregehalt gewährleistet, trotz teilweisem Abbaus während der Lagerung gemeinsam mit hohen  'Zucker-Werten zwischen 14 bis 16° Brix ein sehr gutes Zucker/Säure Verhältnis.

 
           
           
  Najdared        
 

Rote Mutante der Sorte
Idared

Herkunft
Polen

Wuchs
Stark, breit bis hängend

Blüte
Najdared ist sehr geeignet als Befruchtersorte für Elstar und Jonagold.

Produktivität
Früh, regelmäßig und sehr gut. Wenig anfällig für Alternanz.

 

Erntezeit
Anfang Oktober,ca. 1 Woche vor Standard Idared.

Aussehen
Große Früchte wie Standard Idared. 80%  gefärbt auf grünem Hintergrund.

Qualität
Schmeckt deutlich besser wie die Standard Idared.

Lagerung
Mechanisch: 6 - 7 Monate
ULO: 6 - 10 Monate

 
           
           
           
  Pinova        
    Wuchs
mittelstark, spindelförmig, Fruchtholz im unteren Kronenbereich vergreisend, geringer Schnittaufwand, weiches Holz, einfache Kronenerziehung zur schlanken Spindel, Fruchtholz regelmäßig erneuern. Verlangt gute Anbaulagen

Blüte
mittelfrüh, sehr gering bis gering frostempfindlich, sehr regelmäßig hoher bis sehr hoher Blütenbesatz, neigt zum Nachblühen im Juni

Pflückreife
Ende September, etwa mit Golden, keine Windanfälligkeit

Genussreife
Oktober bis Februar
  Ertrag
sehr hoch, regelmäßig, sehr früh einsetzend

Frucht
mittelgroß, sollte ausgedünnt werden, mittel bis hoch gebaut, stielbauchig, mit enger Kelchgrube, gering bis mittel gerippt, langer, dünner Stiel; Fruchtschale goldgelb mit 30 bis 70 % leuchtendhellroter, gemaserter oder kurz gestreifter Deckfarbe, glatt oder gering berostet, dick mit mittelgroßen, rostartigen Lentizellen; Fruchtfleisch fest, gelblich, mäßig saftig, süß mit schwacher Säure, aromatisch

Lagereignung
gekühlt bis März, CA-Lager bis Mai, geringe Verluste, nach langer Lagerdauer Gloeosporiumfäule, gutes Shelf-life 
 
           
           
           
  Pinova - Evelina ® RoHo 3615        
 

Rote Mutante der Sorte
Pinova

Herkunft
Pflanzen Hoffmann GmbH, Deutschland

Wuchs
Mittel bis Schwach

Blüte
Mittelspät und reich, guter Befruchter sind Elstar, Golden Delicious, Idared und Gloster

Qualität
Angenehm süßsäuerlich und aromatisch. Sehr gute Essqualität. Fruchtfleisch ist sehr fest und saftig

  Produktivität
Sehr ertragreich. Früh und keine Alternanzprobleme. Trägt am ein und zwei jährigem Holz. Wegen seiner hohen Produktivität ist Ausdünnung notwendig

Erntezeit
Wie Standard Pinova. Das heißt gleichzeitig oder etwas später wie Golden Delicious. Braucht weniger Pflückdurchgänge.

Aussehen
Frühere und intensivere Rotfärbung der Früchte als beim Standard Pinova. Deckfarbe rot/orange gestreift bis verwaschen auf mindestens 80% der Fruchtoberfläche. Gute Ausfärbung der Früchte im Schattenbereich des Baumes.
 
           
           
  Red Jonaprince Select ®        
   

Farbmutante der Sorte
Jonagold

Herkunft
Gebr. Princen aus Weert, Niederlande, 2001.

Wuchs
Als Jungbaum stark, später mittelstark, günstige flache Ast-Einsatz.

Blüte
Mittelspät, triploïd.

Ertrag
Früh, regelmäßig und sehr gut. Wenig empfindlich für Alternanz.

 

Erntezeit
Rund um die dritte Woche September. Aufgrund der einheitlichen Färbung können alle früchte in einem Arbeitsgang geerntet werden.

Aussehen
Große Früchte, tiefrote Farbe mit frühe Fruchtfärbung.Die Red Jonaprince Select® unterscheidet sich in Bezug auf die Red Jonaprince® durch eine freundlichere Färbung, die noch früher (auch Inneren des Baumes) initiiert wird.

Qualität
Sehr fest, durch die günstige süß-säuerliche Bilanz hat er einem ausgezeichnete Geschmack.

Lagerung
Lange Lagerung sehr gut möglich, Früchte werden kaum fettig.

Besonderheiten
Aufgrund der einheitlichen Färbung können alle Red Jonaprince früchte in einem Arbeitsgang geerntet werden.

 
           
           
           
  Roter Gravensteiner        
   

HERKUNFT
Die Sorte ist aus dem Gravensteiner hervorgegangen und besitzt viele gute Eigenschaften von ihm.

FRUCHTBESCHREIBUNG
Die Frucht ist mittelgroß bis groß (abhängig von Behangdichte).   die Gestalt ist wie die der Muttersorte, sehr variabel und ungleichmäßig, flachkugelig bis hochgebaut, kelchwärts verjüngt, mittel bis schwach stielbauchig, Rippen laufen flach über die Frucht. Der Fruchtquerschnitt ist sehr variabel und oftmals kantig.

BAUMEIGENSCHAFTEN
Kräftiger Wuchs, Krone breit ausladend

GEEIGNETE BAUMFORM
 Spindelbaum auf schwacher Unterlage

BODEN UND KLIMAANSPRÜCHE
Notwendig sind gute, ausreichend feuchte Apfelböden. Ungeeignet sind zu trockene oder zu nasse Böden. Verlangt milde windgeschützte Lagen mit mittleren Wärmeansprüchen.

  BLÜTE, POLLENSPENDER, BEFRUCHTERSORTEN
Es liegen keine Versuchsergebnisse vor, dürfte aber ähnlich dem normalen Gravensteiner sein

PFLÜCKREIFE

Beginnt manchmal schon Mitte August .Starker Vorerntefruchtfall, der aber gut verwertet werden kann.

GENUSSREIFE/HALTBARKEIT

Hat geringere Haltbarkeit als der gewöhnliche Gravensteiner. Kann nur bei sehr guter Kühllagermöglichkeit über Anfang September aufbewahrt werden.

ERTRAG UND EIGNUNG

In zusagenden Lagen ist die Sorte ertragreich. Der Ertrag setzt spät ein und ist unregelmäßig (Alternanz). Ist ein ausgezeichneter Tafel- und sehr guter Wirtschaftsapfel.



KRANKHEITSANFÄLLIGKEIT

Anfällig für Apfelwickler, sonst sehr widerstandsfähig.
 
           
           
           
  Roter Holsteiner Cox Typ Ehlers        
    Mutante der Sorte
Holsteiner Cox

Diese Sorte ist zu 70 bis 80 % verwaschen dunkelrot gefärbt. Die für 'Holsteiner Cox' typische rissige Berostung auf dem Rand der Kelchgrube ist schwächer ausgeprägt als bei der Ursprungssorte, Wuchs- und Ertragsverhalten sind etwa gleich.

Wachstum
ziemlich starkes Wachstum.

Blüte
Mittelfrüh, gute Befruchter-Sorten sind Elstar, Golden Delicious, Delcorf und Zieräpfel

Produktion
mittlere Produktivität.
  Aussehen
Ziemlich rund, hoher Anteil roter Deckfarbe

Erntezeit
Mitte September.
 

Qualität

gelbes Fruchtfleisch, ziemlich fest, angenehme Säure und sehr aromatisch.

Haltbarkeit

Bis ende März im Ulo-Lager
 
           
           
           
  Roter Topaz        
 

Kreuzung
Rubin mit Vanda.

Herkunft
J. Tupy, Strizovice, Tschechien, 1984.

Wuchs
Mittelstark bis schwach, gut garniert, kurze Internodien,Bäume mit Zwischenstamm empfohlen

Blüte
Blütezeit mittelspät.

Ertrag
Regelmäßig und sehr gut, wenig Ausdünnung erforderlich. Wenig Alternanz.

 

Erntezeit
Mitte bis Ende September, etwa eine Woche vor Golden Delicious.

Aussehen
Mittelgroß, flachkugelig, regelmäßig. Fruchtfleisch cremefarbig, fest, saftig. Roter Topaz hat ein schöne, rote Deckfarbe. Lentizellen sind zum Teil als Rostpunkte sichtbar, er kann leicht fettig werden.

Qualität
Nach der Lagerung einen süß-säuerlichen aromatischen Geschmack.

Lagerung
Mindestens bis Juni, sehr gutes Shelf-life.

Besonderheiten
Roter Topaz ist ausgezeichnet für den biologischen Obstbau, die einen Apfel möchten, der Schorf resistent ist, und gleichzeitig wenig anfällig für Mehltau und Obstbaumkrebs ist.

 
           
           
  Rubinette ® Rossina        
   

Herkunft
Finder: Armin Saur, Möckmühl Triebmutation aus Rubinette®, Var. 'Rafzubin'.

Wuchs
Mittelstark, garniert gut, trägt auch am einjährigen Holz. Blatt mittelgross, spitz gezahnt, sattgrün. Wuchshabitus identisch mit Rubinette®, Var. 'Rafzubin'.

Blütezeit und Befruchtung
Mittelspät, diploid, guter Pollenspender. Befruchter sind: James Grieve, Primerouge, Arlet, Idared, Maigold, Glockenapfel, Cox Orange, Gala, Golden Delicious. Wenig empfindlich gegen Blütenfrost.

Frucht
Mittelgross, bei guter Ausdünnung grösstenteils 70-75 mm breit und 65-75 mm hoch, kugelig bis leicht konisch. Haut etwas rustikal mit gut sichtbaren Lentizellen, nicht fettig werdend. Intensives, flächendeckendes Rot. Auch in wärmerem Klima früher und intensiver färbend als Rubinette®, Var. 'Rafzubin'.

Fruchtfleisch und Aroma
Gelblich, mittelfest, feinzellig; hervorragendes würzig-fruchtiges Aroma mit einem hohen Zucker und Säuregehalt in einem ausgewogenen Verhältnis.

 

Ernte
Je nach Lage gegen Ende September/Anfang Oktober. Lagerung: Ab Baum genussreif. Lagerung nach neusten Erkenntnissen bei -0,5 °C bis 0 °C bis April ohne Qualitätseinbusse möglich. Gutes Shelf-Life nach der Auslagerung. Keine Lagerkrankheiten.

Unterlage
M9, in speziellen Fällen auch M26.

Anbauformen
Schlanke Spindelform, kurzer Fruchtholzschnitt. Es kann ins 2-jährige Holz geschnitten werden, um das Auspflücken zu reduzieren. Dank ruhigem Verhalten des Baumes sehr geringe Neigung zu Alternanz. Ausdünnen mit chemischen Mitteln und zusätzlich von Hand ist nötig.

Pflege
Schorfbehandlung empfohlen, wenig empfindlich gegen Mehltau.

Besonderes
Die Fruchtgrösse nimmt ab 3. Standjahr deutlich zu.

 
           
           
  Rubinette ® Rosso        
 

Herkunft
Jochen Hubschneider, Weinstadt. Knospenmutation aus Rubinette®, Var. 'Rafzubin'.

Wuchs
Mittelstark, garniert gut, trägt auch am einjährigen Holz. Blatt mittelgross, spitz gezahnt, sattgrün. Wuchshabitus identisch mit Rubinette®, Var. 'Rafzubin'.

Blütezeit und Befruchtung
 
Mittelspät, diploid, guter Pollenspender. Befruchter sind: James Grieve,   Idared, Maigold, Glockenapfel, Cox Orange, Gala, Golden Delicious. Wenig empfindlich gegen Blütenfrost.

Frucht
Mittelgroß, bei guter Ausdünnung größtenteils 70-75 mm breit und 65-75 mm hoch, kugelig bis leicht konisch. Schale etwas rustikal mit gut sichtbaren Lentizellen, nicht fettig werdend. Intensives, flächendeckendes Rot. Auch in wärmerem Klima früher und intensiver färbend als Rubinette®, Var. 'Rafzubin'.

Fruchtfleisch und Aroma
Gelblich, mittelfest, feinzellig; hervorragendes, würzig-fruchtiges Aroma mit einem hohen Zucker- und Säuregehalt in einem ausgewogenen Verhältnis.

 

Ernte
Je nach Lage gegen Ende September/Anfang Oktober. Lagerung: Ab Baum genussreif. Lagerung nach neusten Erkenntnissen bei -0,5 °C bis 0 °C bis Februar ohne Qualitätseinbusse möglich (reagiert gut auf Smart-Fresh) Gutes Shelf-Life nach der Auslagerung. Keine Lagerkrankheiten.

Unterlage
M9, in speziellen Fällen auch M26.

Anbauformen
Schlanke Spindelform, kurzer Fruchtholzschnitt. Es kann ins 2-jährige Holz geschnitten werden, um das Auspflücken zu reduzieren. Dank ruhigem Verhalten des Baumes sehr geringe Neigung zu Alternanz. Ausdünnen mit chemischen Mitteln und zusätzlich von Hand ist nötig.

Pflege
Schorfbehandlung empfohlen, wenig empfindlich gegen Mehltau.

Besonderes
Die Fruchtgröße nimmt ab 3. Standjahr deutlich zu.

 
           
           
  Santana®        
   

Herkunft
Die Apfelsorte Santana wurde 1978 in den Niederlanden gezüchtet und ist eine Kreuzung von Elstar und Priscilla (resistent gegen den Schorf).

Hyperallergen, Genuss auch für Allergiker. Dunkelrot, großfruchtig, wohlschmeckend mit fruchtig-süßem Aroma.

Starker Wuchs, gut verzweigt.

Pflückreife
Anfang September.

Besonders zum Frischverzehr geeignet.

Bester Befruchter: Topaz.

  Besonders
Wenig anfällig für mehlige Apfelblattlaus

Lagerung

bis Ende Februar
 
           
           
           
  Sapora ®        
   

Herkunft
Kreuzung aus Fuji x Rubinette, gezüchtet von Gerhard Baab an der
SLVA Ahrweiler 1990. Die Sorte ist unter dem Namen AW 106 bekannt

Baumeigenschaften
Wuchs: Sapora ist triploid, wächst mittelstark bis stark, ähnlich der Elternsorten

Blütezeit und Befruchtung
Mittelspät blühende Apfelsorte, zeitgleich mit Elstar.
Befruchtersorten sind Braeburn, Delcorf und Pinova u.a.

Ernte
Kurz vor Braeburn, späte Sorte

Lagerung
Gehört zu den CO2-empfindlichen Sorten, mittleres Shelf-life. 

 

Fruchteigenschaften
Durchschnittliche Fruchtgröße 80 bis 85 mm (= 220 bis 260 g). Der Farbumschlag erfolgt kurz vor der Ernte: flächige, hellrote Farbe, 20 bis 60 % der Früchte. Muss zwei bis dreimal durch gepflückt werden.

Geschmack
Sapora zeichnet sich durch ein äußerst saftiges und knackiges, süßes Fruchtfleisch aus. Sehr aromatischer und saftiger Apfel, der kurz nach der Ernte seinen Geschmackshöhepunkt erreicht hat. Liegt bei Verkostungen immer im oberen Bereich.

Konsumwert
Der ausgeprägte saftige und aromatische Geschmack macht sie für den Direktvermarkter zu einer wichtigen Sorte in den nächsten Jahren.

 
           
           
           
  Verkauf
Baumhandel
Jan Sumfleth
Hohenlucht 13
21734 Oederquart
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Telefax: 04753 - 844 97 80
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